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Willkommen bei der ITC IT-Consulting GmbH

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Aufregende Tage in Rom

Der Freundeskreis von Nina Berger hat wieder Spenden gesammelt.
(hinten, von links) Norbert Ferber, Betreuerin Sarah Deyerling, Robert Mack, Volker Weinrich (vorne) Nina Berger, Erik Weinrich Bild: Thomas Unflath

Nina Berger aus Monheim lässt sich trotz schwerer Behinderung nicht unterkriegen. Die Unterstützung des Freundeskreis für den Förderverein geht weiter. Erlös von über 4000 Euro.

Selbstbewusst und möglichst selbstbestimmt führt die in­zwischen 23-jährige Nina Berger aus Monheim trotz ihrer unheilbaren Muskelkrankheit ihr Leben weiter. Alljährlich sammeln Firmen aus der Region Geld, das an den entsprechenden bundesweiten Förderverein geht. So auch 2019 wieder: Über 4000 Euro kamen diesmal zusammen.

Die Organisation für die vorweihnachtliche Spendenaktion hatte wie­der die ITC IT-Consulting GmbH aus Monheim übernommen. Insgesamt wurden dieses Jahr 4100 Euro eingesammelt. Der Erlös geht in bewährter Weise komplett an den Förderverein der Deutschen Gesell­schaft für Muskelkranke (DGM). Von diesem wird auch Nina Berger in ihrem oftmals beschwerlichen Alltag unterstützt. Die 23-jährige leidet seit Geburt an der nicht thera­pierbaren spinalen Muskelatrophie (SMA). Beim vorweihnachtlichen Besuch einiger Unterstützer aus dem Freundeskreis der Familie Ber­ger informierten sich Norbert Ferber, Robert Mack und Volker Weinrich über die neuesten Entwicklungen. „Auch wenn Nina inzwischen im Berufsleben steht, benötigt sie weiterhin Unterstützung“, betonte Ferber.

Nina Berger ist als Mediengestalterin in Harburg tätig. Vor gut 15 Monaten erfüllte sich ein großer Wunsch von ihr: Sie konnte aus Flotzheim, wo sie zuvor von Mutter Gerlinde unterstützt wurde, in eine eigene barrierefreie Wohnung nach Monheim umziehen. Durch den Schritt in die Eigenständigkeit benötigt Nina eine 24-Stunden-Betreuung, die sich fünf Pflegekräfte im Wechsel teilen.

Mit Sarah Deyerling, einer der Pflegekräfte, war Nina dieses Jahr für zehn Tage auf Urlaub in Rom. Dabei erwies sich die italienische Metropole als nicht so barrierefrei wie vorab beschrieben. Trotzdem verbrachten die beiden jungen Frauen dort zusammen aufregende Tage mit kuriosen und abenteuerlichen Erlebnissen. Unschön war nur das Ende: Trotz Buchung war im Flugzeug kein Platz für Ninas Rollstuhl. Somit musste sich ihr Vater per Auto auf dem Weg in die „ewige Stadt“ machen, um die beiden wieder in die Heimat zu bringen. Mit Freunden und pflegerischer Unterstützung besuchte Nina dieses Jahr auch das Musikfestival „Rock im Park“ in Nürnberg.

Die Hilfsaktion für Nina läuft bereits seit 1999. Einen Einblick in ihren Alltag sowie Informationen zu SMA gibt es auf der Internetseite www.nina.itcdom.de. Das 20-jährige Jubiläum nutzt Norbert Ferber nun, um sich aus der aktiven Organisation zu verabschieden. „20 Jahre, rund 53.000 Euro gesammelt. Das ist ein guter Zeitpunkt“, bilanziert er zum Rückzug. Er ist aber sicher, dass die Unterstützung für Nina Berger und den bundesweiten Förderverein weitergehen wird. (Thomas Unflath)

Mehr zu Nina auf nina.itcdom.de

Quelle: Text und Foto mit freundlicher Genehmigung von Thomas Unflath / Donauwörther Zeitung